Freitag, 10. April 2009

Resolution des StuRa

Resolution 

Verabschiedet durch die versammelte Studierendenschaft der Universität Leipzig auf der Vollversammlung am 5. November 2008. 

Die StudentInnenschaft der Universität fordert: 

1. Ein Studium nach eigenen Vorstellungen muss gewährleistet sein! 

2. Freie Wahl im Wahlbereich mit der Möglichkeit ein Zweitfach auszubauen! 

3. Kein Zwang zur Annahme von Modulen, die nicht ins individuelle Studienprofil passen! Aus der Ablehnung eines solchen Moduls dürfen weder beim BAföG noch sonstige Nachteile entstehen! 

4. Zentrale Organisation und Koordination der Einschreibung inkl. eines elektronischen Einschreibesystems, welches den Besonderheiten der Universität Leipzig angepasst ist! 

5. Umfassende und rechtssichere Informationen für die Studierenden! 

6. KeinE StudentIn darf mehr zum Härtefall gemacht werden! 

7. Garantie eines Masterstudienplatzes für Lehramtsbachelor, da der polyvalente Bachelor nicht berufsqualifizierend ist! 

8. Einhaltung der Zeitfenster bei der Organisation von Modulen durch die Institute! 

9. Bestandsschutz für auslaufende Studiengänge mit der Ermöglichung eines umfassenden und vielfältigen Studiums! 

10. Umfassende Information der auslaufenden Studiengänge über ihre Rechte! Kein Druck zum schnellen Beenden des Studiums durch die Institute und Fakultäten! 

11. Reform der Kapazitätsverordnung (KapVO) und Anpassung an tatsächliche Gegebenheiten! 

12. Bereitstellung von Mitteln, die den Kapazitäten und Besonderheiten der Universität Leipzig angemessen sind! 

13. Ausbau von Stellen statt Androhung von Kürzungen und Stellenabbau! 

Sollten die Forderungen der Studierenden bis Ende des Wintersemesters 2008/09 (30.03.2008) auch dieses Mal mit Lippenbekenntnissen und sturer Fortsetzung der Verwaltung des Missstandes beantwortet werden, müssen die Verantwortlichen mit massivem Widerstand rechnen. Die Studierenden der Universität Leipzig behalten sich weitere Schritte vor. 

Denn: 

DIESEN ZUSTAND AKZEPTIEREN WIR NICHT LÄNGER! 

DIESEN MISSSTAND LASSEN WIR NICHT ZUR NORM WERDEN! 

UNSERE STUDIENGÄNGE MÜSSEN STUDIERBAR SEIN

Die Studierenden der Universität Leipzig

Kommentare:

tee hat gesagt…

ich seh nix.

Baschti hat gesagt…

Ich find das ganze reichlich übertrieben...
Im Detail:
zu 1. OK, vielleicht ist aber nicht das, was man denkt, das beste, sondern das, was die Wirtschaft braucht?

zu 2. Teilweise siehe 1. sonst ok

zu 3. Satz 1) Besteht denn Zwang? Bei uns (Master Inf) nur nach der PO, bestimmte Bereiche zu belegen. Ist das denn verkehrt?
Satz 2) Doch, wenn man ständig ablehnt und zum Dauerstudenten wird, dann schon! Dauerstudenten kosten unnötig Geld und bringen niemanden weiter.

zu 4. Betrifft mich nicht, da die Inf gar keine Einschreibungen hat...

zu 5. Zu welchem Thema?

zu 6. Warum nicht? Wäre das nicht Diskriminierung von StudentInnen, welche ein "Härtefall" sind/sein sollten? Das vielleicht beispielsweise eine Schwangere nur auf diese Weise ihre Scheine komplett kriegen kann, bevor sie Mutter wird? Und dann in aller Ruhe zuhause ihre Abschlussarbeit schreiben kann, scheinfrei?

zu 7. Ok, da stimm ich mal zu, aber sind die denn beschränkt?

zu 8. Ok

zu 9. Bestandsschutz gibt es ja... Und solange alle Fristen eingehalten werden, ist die Forderung berechtigt... Für Dauerstudenten allerdings nicht...

zu 10. Satz 1) Hatten wir das nicht oben schon?
Satz 2) Na doch, wie gesagt, Langzeitstudenten kosten der Uni viel Geld und erhöhen den Overhead. An Inf-Modulen nehmen teilweise 6 Studienordnungen gleichzeitig teil, es ist schlicht unmöglich, alle unter einen Hut zu bringen. Da versteh ich den Wunsch, "Altlasten" los zu werden.

zu 11. OK, auch wenn ich die KapVO nicht kenne. Geht's um Seminarplätze? Unsere laufen nicht über, kenne aber die Problematik vom Hörensagen

zu 12. = 11.?

zu 13. Ohne Geld...?

GreenSpam hat gesagt…

Der StuRa sollte sich entscheiden, ob er den Wahlbereich abgeschafft oder verbessert sehen will.

Beides geht nicht! Abgesehen davon sollte er zumindest im Ansatz ein finanzierungskonzept vorstellen, wieder Aufwand und die geforderten Angebotenbezahlt werden sollten!